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Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen e.V.

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In Front Festival 2011

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IN FRONT – MUSIK UND HEUTE

Freitag, 7. Oktober 2011, 20:00

The Dorf

The Dorf © PROMO

The Dorf © PROMO

»THE DORF« ist ein monatlich im Dortmunder Jazzclub Domicil aufspielendes Orchester. bestehend aus abenteuerlustigen Musikern verschiedenster Couleur. Seit 2006 kommen im »Dorf«  15 – 25 hervorragende Musiker unter der Leitung von Jan Klare zusammen, proben, essen und spielen Stücke, die der imposanten Besetzung auf den »Leib« geschrieben sind.
»THE DORF« ist eine große, aufregende, schillernde Band mit 2 Schlagzeugern, manchmal bis zu 4 Gitarristen und, wie es sich für ein ordentliches Orchester gehört, einer Streichersection.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

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IN FRONT – MUSIK UND HEUTE

Samstag, 8. Oktober 2011, 20:00

Nadar-Ensemble

Nadar-Ensemble © PROMO

Nadar-Ensemble © PROMO

Katrien Gaelens – Flöte
Pieter Matthynssens – Cello
Elisa Medinilla – Piano


Mit dem Namen »Nadar« – ein Pseudonym für den historischen Tausendsassa Gaspard-Félix Tournachon, aus dessen vielschichtigem Wirken die Portraitfotografie bedeutender französischen Künstler der Belle Époque im allgemeinen Bewusstsein gegenwärtig sein dürften, der u. a. als erprobter Ballonfahrer mit Jules Verne als Sekretär einer Gesellschaft zur Konstruktionsförderung neuer Flugmaschinen vorsaß – haben sich die Musikerinnen und Musiker Abenteuergeist, Wagnis, multidisziplinäre Ausrichtung auf ihre »Fahne« geschrieben.
Auf die Musik gemünzt heißt das Elektronik, multimediale Performance, generell neue Ausdrucksformen.

Aber die zwei Musikerinnen und ein Musiker, die das vielköpfige Kollektiv in Aachen repräsentieren, treten »unplugged« auf! Und doch spielt die elektronische Erfahrung mit hinein:

Etwa in Peter Ablingers Stücken »Voices and Piano«, wo zum gesprochenen oder gesungenen und mittels CD zugespieltem Wort die nach einer Spektralanalyse gefertigte „Übersetzung“ in den Klaviersatz mitgeliefert wird. Aus dieser stets wachsenden, offenen Werkreihe über Reden und Gesänge jeglicher Art (beispielsweise von Borges, Brecht, Brel, Billy Holiday, Mao Tse-tung, Mutter Theresa oder Lech Walesa) bringt die Pianistin Elisa Medinilla »druckfrische« Kompositionen mit.

Bernhard Langs »Differenz und Wiederholung 1« ist nicht allein ein kompositorischer Reflex auf die seit Schoenberg und Adorno tabuisierte Wiederholung in der
Neuen Musik sondern auch auf Technologien wie Sampler und Loopgeneratoren – hier ohne die Maschinerie zu gebrauchen.

Stefan Prins Cello-Solo »ensuite«, entstanden für die Konzertreihe »Bach +« , die zeitgenössische Auftragswerke den barocken Meistersuiten hinzu gesellte, greift in ihrer Entwicklung einer physischen Polyphonie – zweistimmig in Gestalt zweier grundsätzlich verschiedener Arten der physischen Hervorbringung von Klang – die Anregung der Granular-Synthese-Technik der Elektronischen Musik auf.



Im Program:

Bernhard Lang: Differenz/Wiederholung 1 für Flöte, Cello und Klavier
Stefan Prins: Ensuite für Cello solo
Daan Janssens: (face á moi) für Piccoloflöte solo
Beat Furrer: »Presto« für Flöte and Klavie
Peter Ablinger: Auswahl aus »Voices and Piano« für Klavier und CD-Zuspiel



Das Nadar Ensemble wurde 2006 von einigen jungen flämischen Musikern – Graduierte diverser Konservatorien – gegründet, aus und mit der gemeinsamen Passion für zeitgenössische Musik.

Im Fokus des Ensemblerepertoires stehen die Arbeiten der jüngsten Komponistengeneration. So sind neben anderen (hochaktuellen) Komponisten der Däne Simon Steen-Andersen, der Deutsche Johannes Kreidler und die Flamen Daan Jannssens sowie Stefan Prins (Kranichsteiner Musik-preis für Komposition 2010) dem Ensemble als Composer-in-Residence verbunden. Nadar gastierte bereits in namhaften Konzerthallen und bei bedeutenden Festivals (Ars Musica, Flagey Brussels, Concertgebouw Brugge, De Nieuwe Reeks Leuven, De Bijloke Ghent Harvest Festival Denmark, Musica Strasbourg, Ferienkurse für Neue Musik 2010 Darmstadt). Kommende Konzerte u. a.: Blurred Edges Hamburg, Tzlil Meudcan Tel Aviv, Musiktage 2012 Donaueschingen,...


Biografische Notizen

zu den in Aachen auftretenden MusikerInnen des NADAR-ENSEMBLES (Gründungsmitgliedern)



Pieter Matthynssens (*1981)



Cellounterricht an der heimatlichen St-Niklaas-Musikakadenie bei Jan Bontinck und Pieter Stas.

Nach zwischenzeitlichem Abschluss eines kunsthistorischen Studiums ((summa cum laude) an der Universität Ghent,
kuratierte er mehrere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Von 2004-2009 Cellostudium am Ghenter Conservatorium bei der deutschen Cellistin Judith Ermert. Besuchte Meisterkurse u. a. bei Taco Kooistra, Jean-Guihen Queyras, Lukas Fels und dem Danel Steichquartett. Aufführungen mit Ensembles wie Ictus, Champ d ´Action. Gründungsmitglied des Nadar Ensembles.

Unterrichtet Kunstgeschichte und zeitgenössische Musik am königlichen Atheneum und der Musikakadenie in Sint-Niklaas. Hauptziel seines pädagogischen Wirkens ist es,den Nachwuchs mit zeitgenössischer Kunst in Berührung zu bringen. In diesem Kontext leitete er die belgische Première von Michael Maierhofs Minus 1. Häufig Vorlesungen am New Music Centre MATRIX in Leuven.

Pieter Matthynssen gewann den Kranichsteiner Stipendiumspreis bei den 45. Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik 2010.


Elisa Medinilla (*1983)

begann ihre pianistische Laufbahn am Konservatorium Ghent unter der Anleitung von Claude Coppens und Daan Van De Walle. Sie graduierte magna cum laude in der Klasse Boyan Vodenitcharov am Königlichen Conservatorium Brüssel. Sie arbeitete mit Luk Vaes und Ian Pace.Besuchte außerdem Meisterkurse von Claire Chevallier, Menahem Pressler, Daniel Pollack, Anna Wesolawska, Evelyne Brancart, Andreas Staier.

Zur Zeit Teilnahme am Postgraduierten-Programm »Solisten in Zeitgenössischer Musik« in Zusammenarbeitet mit den in Ghent ansässigen Ensembles Ictus und Spectra. Als Solistin konzertiert sie regelmässig in Konzerthallen wie STUK (Leuven), the Handelsbeurs (Ghent), Concertgebouw Bruges, and La Monnaie (Brussels). 2009 nahm sie Werke für Klaviersolo des Komponisten Frank Nuyts auf. Als freiberufliche Interpretin arbeitet sie für das Flandernsche Opernhaus und die Brüssler Oper La Monnaie.

Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet Elisa Klavier an der Akademie für Musik, Tanz und Drama Ghent.



Katrien Gaelens (*1981)

musikalisch vielfältig interessiert, studierte sie Barockflöte (Patrick Beuckels), moderne Querflöte (Carlos Bruneel) und machte zudem einen Master-Abschluß in Kammermusik. Kürzlich erwarb sie eine weitere Spezialisierungs-Qualifikation für Neue Musik am Strasbourger Konservatorium unter Leitung Mario Carolis.
Ihr Interesse an zeitgenössischer Musik führte sie ans Centre Acanthes in Metz, zu den Darmstädter Ferienkursen und Meisterkursen mit u. a. mit Sophie Cherrier und Wissam Boustany.

Sie wurde zweimal für die Teilnahme bei der Luzerner Festival Akademie ausgewählt. Sowohl als Instrumentalistin wie auch Live-Elektronik-Technikerin arbeitet sie immer wieder mit den belgischen Ensembles Champ d’Action, Spectra und Ictus. Sie hat u. a. Stücke von Bruno Mantovani, Simon Steen-Andersen und Dai Fujikura uraufgeführt. So spielte sie unter dem Dirigat von Alain Franco bei einer Ictus Studioproduktion den höchst anspruchsvollen Altflöte-Part in Boulez’ “Le Marteau sans Maître”.

Anmerkungen zu Kompositionen



»Ensuite« – von Stefan Prins (*1979)

Als Bijloke (Gent) mir mitteilte, daß sie mich ausgesucht hatten, eine Komposition zu ihrem »Bach+«- Projekt zu schreiben, war ich von zwei unterschiedlichen Gefühlen beherrscht: der Aufregung darüber, daß meine Komposition von niemand geringerem als Jean-Guihen Queyras uraufgeführt würde und einer gelinden Sorge hinsichtlich ihrer Gegenüberstellung mit den unirdischen Suiten Bachs für Violoncello solo.

Ich entschied mich, die Herausforderung anzunehmen und dass ich die Konfrontation eher suchen wolle als ihr aus dem Weg zu gehen, indem ich versuchen würde, auf heutige Weise die selben Frage zu beantworten, wie Bach so brilliant zu seiner Zeit: »Wie polophone Musik für ein monodischen Instrument komponieren?« Dazu arbeitete ich eher eine »physische Polyphonie« denn eine melodische oder harmonische aus. In solch physischer Polyphonie gewinnen unterschiedliche Stimmen ihr Profil durch physisch deutlich unterschiedene Spielweisen.

Durch Granular-Synthese-Technik inspiriert, die ich derzeit in meinen elektronischen Kompositionen immer wieder anwende, hatte ich die Vorstellung von zwei Klangwolken, eine jede bestehend aus kleinen Klangpartikeln mit spezifischen Eigenarten gemäß des spezifischen physischen Akts – also der Spieltechnik zu ihrer Hervorbringung -, die in einem steten Prozess mit- einander verschmelzen und augenblicklich sich wieder trennen sollten, wobei die Dichte zunächst wachsen und sofort danach schwinden würde, ganz so wie zwei Vogelschwärme aufeinander stoßen, eine Einheit bilden und sich dann wieder separieren.

In »Ensuite« könnte eine solche Wolke aus »geschlagenen« Klängen bestehen, durch collegno-Techniken erzeugt, indem das Bogenholz die Saiten auf unterschiedliche Art trifft. Die zweite Klangwolke besteht aus »geriebenen« Klängen, auf jede erdenkliche Weise mit dem reibenden Bogen erzeugt.Sehr bald treten in der Komposition alle Arten von Differenzierung, Kombination und Perspektivwechsel auf, welche die Polyphonie und den Blickwinkel ständig verändern.

Ist eine mehr oder weniger stabile Textur erreicht, scheinen beide Klangwolken zu einer Schwarm-Masse vereint, beständig dem Blick auf die Oberfläche, darunter im Innern jedoch unbeständig, dynamisch. Dann, mehrere zeitweise Stadien der Ausgewogenheit durchlaufend, wobei das Ausgangsmaterial aus polyphoner Sicht verschiedliche Annäherungen durchläuft, schnell aufeinanderfolgend, wird ein Endstadium des zeitlichen Ausgleichs erreicht: die Stille.



Presto con fuoco (1997) – von Beat Furrer (*1954)

… Intim, für die »klassische Kombination« von Flöte und Klavier komponiert, führt presto con fuoco auf kleinem Raum zentrale Momente von Furrers Poetik vor. Die dem Beginn der Komposition zugrundeliegende Idee ist die zunehmende Beschleunigung, die in eisige Erstarrung mündet. Am Ende werden die rasenden Läufe der Flöte weggefiltert, nur noch da und dort bricht, wie ein Licht in der Nacht, ein Ton durch, ebenso im Klavier. Damit ist schon angedeutet, dass die vermeintliche Katastrophe zu einer Art Utopie umschlägt: Hatten zu Beginn die Instrumentalisten ohne Bezugnahme aufeinander, gleichsam kommunikationslos nebeneinander agiert – das Klavier gibt schlagwerkartige Mörseklänge von sich, die Flöte wechselt zwischen geräuschhaften und tonlosen Bewegungen, um sich allmählich ihrem »normalen« Klang anzunähern – so ist in der »punktuellen« Coda, wie immer an solchen Stellen bei Furrer, Sprachhaftigkeit, ein Aufeinander-Eingehen zu vernehmen. (Wolfgang Fuhrmann im booklet zur CD KAIROS 0012062)

EINTRITT 15,-/10,-

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:00

Christoph Erbstösser Trio

Christoph Erbstösser Trio © PROMO

Christoph Erbstösser Trio © PROMO

Christoph Erbstoesser – Piano
Mike Armoogum – Bass
Sonny Troupe – Drums


Der Bassist Mike Armoogum und der Pianist Christoph Erbstösser lernten sich im Frühjahr 2010 auf einer Jamsession in einem Pariser Jazzkeller kennen.
Beide hatten den Eindruck eines musikalischen Einverständnis, einen gemeinsame »Groove« unabhängig von einem bestimmten Musikstil.

Armoogum, der aus Mauritius stammt hat mehrere Jahre im pazifischen Raum gearbeitet, bevor er in den neunziger Jahren nach Paris kam.
Sein Spiel ist vor allem geprägt durch ein melodisches Spiel und einen Groove der ihn zu einem der gefragten Bassisten in Frankreich macht .
Neben vielfältiger Tätigkeit als Sessionmusiker ist er Mitglied der afrikanischen Gruppe Toure Kunda und spielt in den Gruppen des amerikanischen Bluesman Boney Fields und dem Gitarristen Herve Samb.

Christoph Erbstösser verliess seine Heimatstadt Aachen in de achtziger Jahren um in Hilversum zu studieren.
Schnell etablierte er sich zu einem gefragten Pianisten in den Niederlanden und Belgien und arbeitete mit Musikern wie Eef Albers, Ton Roos und Bert Joris und dem Brussels Jazz Orchestra. Sowohl Live als auf Platte arbeitete er unter anderem mit Bob Malach, Roy Hargrove etc.
Seit 2006 lebt er in Paris und ist mit einer Französin verheiratet.


Im November 2010 entstand der Plan für eine feste Zusammenarbeit, und Mike Armoogum schlug den jungen Schlagzeuger Sonny Troupé als dritten Mann vor.
Troupé der aus Guadeloupe stammt und dessen Vater Saxophonist ist, erhielt sehr früh und Unterricht an der karibischen Trommel Ka und entwickelte sich schnell zu einem Maitre Tambour der virtuosen Gwo Ka Musik.
Seit seinem 10 Lebensjahr arbeitet er professionell. Später übertrug er den klassischen Percussionsstil auf das Schlagzeug.
Er pendelt zwischen Paris, und der Karibik, leitet ein Quartett und ist viel gefragter Schlagzeuger der unter anderen mit Kenny Garrett, Andy Narel und Jaques Schwartz Bart gearbeitet hat. Sein virtuoses Spiel sorgt für Feuerwerk.

Die Musik des Trios ist eine sehr persönliche bunte Mischung der verschiedenen Einflüsse:
afrikanischer Rhythmus, europäische Harmonie, Sensibilität des Jazz, und der Sound des Blues.

Man kann sagen ein Verständnis der verschiedenen Traditionen und ein offener Blick auf die Zukunft.
Im Mai 2011 findet die erste Cd Aufnahme er Gruppe statt.

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Freitag, 14. Oktober 2011, 20:00

Daniel Daemen Quartett

Daniel Daemen Quartett

Daniel Daemen Quartett

Daniel Daemen (B) – Altsaxophon/compositionen
Lucas Leidinger (D) – Piano
Matthias Nowak (D) – Bass
Etienne Nillesen (NL) – Schlagzeug


Das Daniel-Daemen-Quartett sucht das Abenteuer; Schlüsselbegriffe sind "Überraschung», "Herausforderung« und »Kontrast". Melodiöse Kompositionen bieten Raum zum Improvisieren, Entdecken und Erforschen und lassen ein volles Spektrum musikalischer Farben entstehen. Harmonie einerseits und das Unvorhersehbare andererseits treffen einander auf der energiegeladenen Suche nach dem Gleichgewicht. Dieses Quartett bildet eine junge und vielversprechende Einheit: 4 Männer, zusammen unterwegs im Jazz. (Jo Dautzenberg)

Daniel Daemen
Auf Bühnen überall in Europa, Russland und den USA war der aus Belgien stammende Daniel Daemen (Altsaxophon ) bereits aktiv. Er arbeitete unter anderem zusammen mit Harmen Fraanje, Gerald Cannon, Bert Joris, John Engels, Gino Vannelli und Carlo Nardozza; nahm Teil an Projekten, die stilistisch von der Gregorianik bis hin zum zeitgenössischen Jazz reichen. Beeinflusst durch Saxophonisten wie Lee Konitz, Mark Turner, David Binney en Hayden Chisholm entwickelte Daniel auf seinem Instrument einen eigenen, einzigartigen, lyrischen Stil; fesselt seine Zuhörer durch phantasievollen Improvisationen, in denen die Schönheit der Melodie im Vordergrund steht. Als Bandleader und Komponist lässt Daniel viel Platz für Interaktion und kollektive Improvisationen, in denen vielfältige, reiche Klangbilder entstehen.

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Samstag, 15. Oktober 2011, 20:00

Trio Contraste

Trio Contraste © PROMO

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Ian Bogdan Stefanescu – Flöte
Sorin Petrescu – Klavier
Doru Roman – Percussion


Neue Musik aus Rumänien – das Programm beinhaltet sehr unterschiedliche Werke, die einen »Blick« in die musikalische rumänische Szene von heute ermöglichen. Verschiedene Komponisten-generationen, die sowohl in als auch außerhalb von Rumänien tätig sind, zeigen in ihrer Musik eine breite stilistische Palette, die gemeinsame Inspriationsquellen haben: Die traditionelle, die byzantinische und die klassische Musik aus Rumänien.

Programm:

Horia Şurianu (*1952) Dialogues croisées (2010)* für Flöte, Schlagzeug und Klavier

Aurel Stroe (1932-2008) Trei Piese Pastorale / Drei Pastoralstücke für Orgel und Cembalo (1979), Variante für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2000)

Eugen Wendel (*1934) Triaul, Musik für Flöte, Schlagzeug und Klavier

Corneliu Dan Georgescu (*1938) Transsylvanische Motive (Hommage à Bartók) (1998-2006)

Violeta Dinescu (*1953) Bindfaden für Trio Contraste, Variante für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2011), UA

Gabriel Mălăncioiu (*1979) Triguna für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2010), UA

Cornelia Tăutu (*1938) DA CAPO II, Variante für Trio Contraste (2010)

Dan Dediu (*1967) Cartoon-Variations on a Theme by Mozart op. 51* (1994)


Trio Contraste

Drei junge Musiker haben sich 1983 zusammengeschlossen, um ein Kammermusikensemble ungewöhnlicher Art zu gründen. Ihre Absicht war, bei dem Publikum Sympathie für die zeitgenössische Musik zu wecken. Das Ensemble bestand am Anfang aus Klarinette, Schlagzeug und Klavier, später trat die Flöte an die Stelle der Klarinette. Die Musiker spielen auf mehreren Instrumenten, die während der Aufführungen nach Bedarf gewechselt werden. Da das Repertoire für eine solche ungewöhnliche Zusammenstellung sehr begrenzt ist, müssen die Mitglieder selbst Werke für die Besetzung umschreiben. Erst später, nach den ersten Erfolgen, kamen eigens für dieses Ensemble und seine Besetzung geschriebene Werke hinzu.
1990 wurde das Ensemble mit dem Staatspreis des Rumänischen Komponistenverbandes und dem Studienpreis der Internaionalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt ausgezeichnet.
Teilnahmen an internationalen Festivals:
Est-Vest Amsterdam (1991)
Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 1992
Contemporary Music Festival Huddersfield (1993)
Nueva Musica Bogota (1993)
Musicarama Hong-Kong (1995)
Piano Plus Festival Bamberg (2001)
Zeit für Neue Musik Bayreuth (2001)

Tourneen:
Deutschland (Berlin, Aachen, Heidelberg, Oldenburg, Mannheim, Osnabrück, Münster, Bremen, Baden-Baden, Karlsruhe, Kassel, Offenbach, Erfurt)
Niederlande, Schweiz, Luxemburg, Österreich, Dänemark, China.
Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs.
Das Trio Contraste ist eine offene Formation. Es wird nach musikalischem Bedarf
von Zeit zu Zeit durch andere Musiker erweitert. Etwa Dorin Cuibariu, Klarinette,
hat sich dem Trio fest angeschlossen.

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Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:00

Klangbrücke im Alten Kurhaus

Retroviseur

Junger Jazz aus Frankreich

Retroviseur © Solene Person

Retroviseur © Solene Person

Yoann Durant (sax)
Stefan Caracci (Vib)
Fanny Lasfargues (b)
Yann Joussein (dr)


»Rückspiegel« – so die Übersetzung ihres lustigen Namens – das sind vier viel versprechende französische Nachwuchstalente. Ihre Musik vermittelt überschäumende Energie und entwickelt sich mit feinem Sinn für Dramaturgie von einer Überraschung zur nächsten. Die dynamischen und doch lyrischen Saxofonklänge von Yoann Durant und die farbenreiche Melodik des Vibrafonisten Stephan Caracci schaffen Filmatmosphären. Ihre Auftritte, Augen- und Ohrenschmaus zugleich, begeistern die Jazzfreunde quer durch Frankreich... und nun auch in Aachen, Köln und bei der Thüringer Jazzmeile.
Sie waren schon bei Vive Le Jazz in 2008 dabei, beim damaligen Studentenprojekt Köln-Paris. Sie versetzten das Publikum im Institut Francais ins Staunen über soviel Begeisterung und Ausdruckskraft. Das alles hat noch zugenommen. Verständlich, dass die Französischen Festivals vereint in AFIJMA, dieses Projekt zum besonderen Migration-Förderprojekt in diesem Jahr ausgewählt haben.

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Jazz am Rhein

JazzPool NRW

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