Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:00
New Jazz from France (collaboration with Vive Le Jazz)
Emile Parisien Quartett © PROMO
Emile Parisien – Saxophon
Julien Touery – Piano
Sylvain Darrifourcq – Schlagzeug
Ivan Gelugne – Bass
Wynton Marsalis hat ihn blutjung »entdeckt«.
Heute ist der Saxophonist Émile Parisien Leader einer der aufregendsten Nachwuchsformationen. Ohne sie je zu
klonen, schreiben sie das musikalische Erbe so illustrer Vorbilder wie John Coltrane, Wayne Shorter, aber auch Berlioz oder Strawinsky weiter. Ihre zahlreichen Festival- und Club-Auftritte beweisen erstaunliche Reife und
versprechen Großes für die Zukunft. Émile Parisien wurde mit dem renommierten »Victoires du Jazz« Award in der Kategorie »Entdeckung des Jahres 2009« ausgezeichnet!
Junge Musiker zu fördern ist eines der Ziele des Französischen Festivals AFIJMA, dessen Mitglied Jazz am Rhein e.V. mit diesem Festival seit März dieses Jahres ist.
Emil Parisien hat ein Quartett gegründet, das von Kraft in Ausdruck und Ideen geradezu überläuft. Dies ist ein Beispiel für die große Qualität, mit dem der junge Jazz in Frankreich in Erscheinung tritt. Inzwischen war das
Quartett fast auf jedem der 30 Festivals in Frankreich zu hören, die zu AFIJMA, dem französischen Verband der Festivals mit aktueller Musik gehören. Und natürlich gehört das Projekt auch zu »Vive Le Jazz«, dem
rheinisch-französischen Festival und nun auch nach Aachen.
Im Rahmen von Vive Le Jazz 2010
mit freundlicher Unterstützung von Culture France, Landschaftsverband Rheinland und Sparkassen Kulturstiftung Rheinland
»Der gelbe Klang«
Conny Bauer © PROMO
Conny Bauer – Posaune und Live-Elektronik
Der international bekannte Jazzposaunist Konrad »Conny« Bauer ist derzeit mit seiner Solo-Performance »Der gelbe Klang« zu erleben. Er gilt als Meister der melodischen Improvisation auf der Posaune. Inspiriert von der
Experimentierfreude und Modernität des Bauhaus-Künstlers Wassily Kandinsky im Umgang mit Farben und deren Zusammenhang mit der Klangfarbe von Instrumenten benannte Bauer seine Performance nach dem gleichnamigen Bühnenstück Kandinskys. Seine Musik ist bei diesem Auftritt ein Wechselspiel zwischen akustischer Posaune und
elektronisch erzeugten Klängen, wobei er den Posaunenklang live durch Loops verfielfältigt und gekonnt mit der Akustik des Raumes spielt.
Für die im Jahr 2008 erschienene CD »Der gelbe Klang« erhielt er aufgrund der künstlerisch herausragenden Arbeit den Preis der deutschen Plattenkritik.Conny Bauer (geb. 1943 in Halle an der Saale) ist einer der international anerkanntesten Jazzposaunisten, der in den 70er Jahren die Entwicklung des Jazz in der DDR entscheidend
prägte. Mit dem Namen Conny Bauer sind untrennbar die Gruppen “FEZ”, “Doppelmoppel” und das “Zentralquartett” verbunden, deren Initiator bzw. Gründungsmitglied er war.
Er leitete außerdem von 1987 bis 1988 das Jazzorchester der DDR. Neben dem SWR- Jazzpreis erhielt der Künstler den Verdienstorden des Landes Berlin. Bauer arbeitet mit zahlreichen renommierten Musikern wie beispielsweise Barry Guy, dem Leiter des »London Jazz Composers Orchestra«, Evan Parker, Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Ernst-Ludwig Petrowsky, Nils Wogram und Orchestern wie der »NDR-Bigband«, und dem »European Jazz Ensemble« zusammen. Er begleitet u.a. Filme, Hörspiele,Tanzdarbietungen, Lesungen und Malerei. Im Jahr 2000 erschien das Hörspiel »Alice im Wunderland« in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Walfriede Schmitt, für das er die Musik komponierte. Großen Erfolg erntete Conny Bauer erst kürzlich bei einem Auftritt mit dem
»Evan Parker Double Quartet« beim Glasgow Jazzfestival im Juni 2009 und bei seiner USA-Tour mit William Parker und Hamid Drake im Februar 2010.
EINTRITT 15,-/10,-
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