GZM Klangbrücke | Music-Loft Aachen

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen e.V.

MUSIC LOFT – Freie Musikschule Aachen

Zur Startseite
ML Logo und Link

Spielplan

Terra incognita 1

17

Samstag, 17. April 2010, 20:00

Neue Musik Ensemble Aachen

Das Phänomen des wiederholten Hörens

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe


Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.

Terra incognita 1 befasst sich mit drei Werken, deren Autoren aus drei verschiedenen Kontinenten (Amerika, Europa und Südostasien) stammen und eine wichtige Bildungsphase in Deutschland erfuhren.

Sidney Corbett, ehemaliger Schüler von G.Ligeti und zur Zeit Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim, schrieb das Auftragswerk der Berliner Philharmoniker im Jahre 2005. »The Longings« (für Flöte, Harfe und Streichtrio) wurde vom Edmond Jabès »Book of Questions« inspiriert und überträgt den Gedanken, dass die Antwort schon in der Frage selbst zu finden ist, in das Musikalische. Die Linien der Klangschichten umweben sich gegenseitig, jede anwortet der anderen durch irgendeine von denen.

Anders bei Jakub Sarwas »Three 0 1,2,3«, einem dreiteiligen Triozyklus aus dem Jahre 2005, (für Flöte – Altflöte – Bassflöte/ Klarinette – Bassklarinette – Kontrabassklarinette/ Violine- Viola), dort werden keine außermusikalische Inspirationen zu Vorschein kommen. Der ehemalige Schüler von Prof.E.Boguslawski, J.Fritsch, C.Barlow und Prof.H.U.Humpert beschäftigt sich mit immer tiefer herabsinkenden, geräuschreichem Klang innerhalb der Instrumentenfamilie, in der solche Elemente wie Aktionismus, Korrespondenz und Heterophonie eine wesentliche Rolle spielen.

»Equinoctial verses II« (für Flöte, Klarinette,Cello,Klavier und Harfe) von Conrado del Rosario wurde im Jahre 2005 für NMEAC geschrieben und in Berlin uraufgeführt. Der Titel bezieht sich auf die Tagundnachtgleiche und die Musik taucht in den Stimmungen und Atmosphären dieser Jahreszeit ein. Rosarios Faszination für Regung und Stillstand zeichnen sich in dem Werk ab. Der Wechsel zwischen auskomponierten und improvisierten Teilen unterstreicht die launische Eigenschaft der Natur aus der der I.Yun und W.Szalonek Schüler seine musikalischen Ideen schöpft.


Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.

[www.neuemusikensembleac.de]

EINTRITT 15,- /10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturbetriebe Aachen

Kulturbetriebe Aachen

Konzert des Deutschen Musikrates

Konzert des Deutschen Musikrates

Sparkasse Aachen

Sparkasse Aachen

gzmklangbruecke.de/music-loft.de | v2.0/© 2006 – 2012 [musikinsnetz.de] ››› Impressum