Donnerstag, 29. Oktober 2009, 20:00
»Musaik« – Stimme pur!
Ensemble Accesa © PROMO
Frauke Aulbert – Stimme
Julia Mihály – Stimme
Ein wahrhaft außergewöhnliches Konzertprogramm:
Zwei Stimmen a cappella treffen auf Klänge von Trommeln, Murmeln,
Melodica und klingenden Gläsern. Zu hören: »Alles, was die menschliche Stimme vermag!«
Drei junge Komponistinnen verschiedener Stilrichtungen und nationaler Herkunft komponieren für zwei Singstimmen a cappella und lassen dabei alles einfließen, was zwei Sängerinnen alleine auf
der Bühne ausführen können. »Musaik« ist ein halb-konzertantes Musiktheater, bestehend aus drei
Auftragskomposition. Uraufgeführt wurde »Musaik« auf dem »Eigenarten Festival 2008« in Hamburg.
Nathalie Fey Yen Herres: »Teagmháil«
(für Sopran, Mezzosopran, Gläser und Bodhran-Trommel)
Neele Hülcker: »Wann Nie Dann Aber Jetzt«
(für Sopran und Mezzosopran)
Donghee Nam: »Zwei Stimmen«
(für Sopran, Mezzosopran, Gläser und Melodica)
Ensemble Accesa wurde im Sommer 2007 von Frauke Aulbert und Julia Mihály gegründet. Die beiden Sängerinnen haben sich ganz der zeitgenössischen Musik verschrieben.
Ihr erstes gemeinsames Konzertprogramm waren die INDIANERLIEDER von Karlheinz Stockhausen, mit denen sie 2007 erfolgreich an verschiedenen Spielorten auftraten. Dabei wurde Ensemble Accesa von der Hamburg Kulturbehörde und der Stockhausen-Stiftung für Musik unterstützt.
Aufgrund der überzeugenden und begeisternden Stockhausen-Performance im letzten Jahr wird das Ensemble erneut mit seinem neuen Projekt eingeladen!
Frauke Aulbert
ist Koloratursopran mit einem Umfang von fast 4 Oktaven. Sie studiert seit 2004 Gesangpädagogik und Gesang bei Prof. Tuula Nienstedt in Hamburg. Sie besuchte Meisterkurse bei Norman Shetler, Christine Dormmoy, Lauren Newton, Sainkho Namchylak und David Moss. Bisher konnte sie mit dem Szymanowski-Streichquartett, dem Ensemble 21 und dem Pianisten Bernhard Fograscher zusammenarbeiten. 2008 erhielt sie vom Landesmusikrat Hamburg ein Stipendium zur Erarbeitung und Aufführung von »Pierrot Lunaire« in Avignon, Frankreich. Werke wie Kurtágs »Kafka-Fragmente« gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie die Königin der Nacht.
Julia Mihály
studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Prof. Gudrun Pelker sowie in der Liedklasse von Prof. Jan Philip Schulze. Sie ist mehrfache Stipendiatin der KUNSTSTIFTUNG NRW sowie Förderpreisträgerin der Stockhausen-Stiftung für Musik. Unter der Klangregie von Karlheinz Stockhausen führte sie TIERKREIS auf. Bereits vor dem Studium wurde sie Bundespreisträgerin im Wettbewerb »Junge Musikszene 2001« von der Berliner Festspiele GmbH. Im November 2007 erhielt sie den Kulturpreis »ZONTA-HORIZONTE«. Im Internationalen Wettbewerb für Ungarische Musik des »Magyar Zene«-Festival in Bukarest gewann sie 2008 mit ein Programm aus Werken von Béla Bartók und György Kurtág den 1. Preis.
EINTRITT 15,-/10,-
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